KÖLN – Das in der Kunstwelt hochgelobte Einpersonenstück „Heim – Bir Göç Hikayesi“ (Heim – Eine Migrationsgeschichte), das bei den renommierten Filmsan Vakfı Theaterpreisen in der Kategorie „Bester Hauptdarsteller im Monodrama des Jahres“ nominiert wurde, bereitet sich darauf vor, im Juni die Theaterbegeisterten in Köln zu empfangen.
Das Werk, das von Cüneyt İngiz geschrieben und in einer fulminanten Solo-Performance auf die Bühne gebracht wird, steht unter der Regie des erfahrenen Meisters Ali Yaylı. Das Stück thematisiert auf eindrucksvolle Weise die von Hoffnung, Sehnsucht, Anpassung und Migration geprägte Geschichte der türkischen Gastarbeiter, die in den 1960er Jahren vom melancholischen Ambiente des Istanbuler Sirkeci-Bahnhofs aus nach Deutschland aufbrachen. Die Inszenierung vermittelt die damaligen Herausforderungen, die zurückgelassenen Bindungen und den Kampf um ein neues Leben in der Fremde in einer tragikomischen Sprache – mal tief berührend, mal mit einem Schmunzeln. Das Stück wird in türkischer Sprache aufgeführt und spricht dank deutscher Untertitel ein multikulturelles Publikum an.
Das wichtigste Detail, das „Heim“ von ähnlichen Migrationserzählungen unterscheidet und ihm eine besondere Tiefe verleiht, ist die Tatsache, dass es auf einer völlig wahren Begebenheit beruht. Der Autor und Schauspieler Cüneyt İngiz verfasste dieses Werk basierend auf der realen Lebensgeschichte, den persönlichen Erinnerungen und den Spuren seines eigenen Vaters, der einst nach Deutschland auswanderte.
Für İngiz, der sich von seinen eigenen familiären Wurzeln inspirieren ließ, ist dieses Stück weit mehr als nur eine künstlerische Darbietung. Es ist eine tief empfundene Hommage und eine Pflicht der Dankbarkeit an die erste Generation von Einwanderern, an die Generation seines Vaters und an alle Arbeiter, die die Fremde zur neuen Heimat machten. Fernab von Fiktion verwandelt diese absolut aufrichtige und gelebte Geschichte „Heim“ für jeden Zuschauer in ein universelles Epos über Menschlichkeit und Loyalität.
Die Details für diesen besonderen Theaterabend, für den eine hohe Nachfrage erwartet wird und dessen Sitzplatzkapazität begrenzt ist, lauten wie folgt:
5. & 6. Juni 2026
20:00 Uhr
Theater Tiefrot
Adresse: Dagobertstraße 32, 50668 Köln
Ticketpreis: 20 Euro
ÇAVDAR MEDYA: Aufgrund der begrenzten Platzkapazität des Saals erfolgt der Ticketverkauf ausschließlich über vorherige Reservierung. Die Bezahlung der Tickets erfolgt am Abend der Vorstellung an der Abendkasse im Eingangsbereich des Theaters in bar.
Telefon: 0221 4600911
E-Mail: reservierung@theater-tiefrot.de
Weitere Informationen: www.theater-tiefrot.de




